Kostenlose Hotline

autom. Ansage
Konditionen:

0800 222 55 60

Telefon:
0800 222 55 10

Mo. bis Do. 7.30-18.30 Uhr
Freitag       7.30-16.30 Uhr

Institutionelle Investoren

  • Emissionskalender
  • Auktionsergebnisse
  • Ausstehende Anleihen
  • Publikationen, Kennzahlen & Fakten
  • Fachbegriffe

Fachbegriffe

Bedienung

Bedienung: Termingerechte Zahlung fälliger Zins- und Tilgungsleistungen (Zins; Tilgung).

Benchmark

Der Ausdruck “Benchmark“ ist dem Jargon amerikanischer Landvermesser entlehnt, wo er für Höhenmarke, Lattenpunkt oder Nivellierungszeichen steht. Im Grunde ist eine Benchmark nichts weiter als eine bestimmte Höhe über dem Meeresspiegel, die als Ausgangspunkt zur Festlegung aller anderen Höhen dient und daher auf Messlatten besonders markiert ist. An den Finanzmärkten wird der Begriff Benchmark häufig für Anleiheemissionen (Benchmark-Anleihe) oder Indizes (Benchmark-Index) herangezogen, die dem Markt als Orientierung dienen.

Benchmark-Anleihe

Eine Anleihe gilt als Benchmark, wenn sie aufgrund ihres Emissionsvolumens, ihrer Konditionen, ihrer Liquidität und der Bonität ihres Emittenten am Anleihemarkt als Vergleichsmaßstab für andere Anleihen herangezogen wird. Beispiel: Die Rendite 10jähriger Bundesanleihen dient als Ausgangspunkt zur Renditebestimmung sämtlicher Zinsanlagen im Euro-Raum.

Benchmark-Index

Um die Wertentwicklung eines Anlageportfolios innerhalb einer bestimmten Wertpapierklasse (z.B. festverzinsliche Wertpapiere) besser beurteilen zu können, wird als Referenzgröße häufig ein Index wie zum Beispiel der REXP herangezogen.

Bietergruppe Bundesemissionen

Festgelegte Gruppe von Kreditinstituten, Wertpapierhandelsunternehmen und Wertpapierhandelsbanken, die sich an dem Auktionsverfahren für Bundeswertpapiere im Rahmen der Emission beteiligen dürfen.

Bobls

Bundesobligationen

Bonität

Synonym für die Kreditwürdigkeit eines Schuldners. Rating-Agenturen wie Moody’s oder Standard & Poor’s bewerten die Fähigkeit eines Schuldners (Unternehmen oder Staat), den Zins- und Tilgungsleistungen fristgerecht und vollständig nachzukommen.

Bubills

Unverzinsliche Schatzanweisung.

Bundesanleihe

Bundesanleihen, auch Bunds genannt, sind Schuldverschreibungen des Bundes, die im Regelfall als Einmalemissionen im Tenderverfahren über die Bietergruppe Bundesemissionen begeben und mehrmals im Jahr aufgelegt bzw. aufgestockt werden. Die Laufzeit von Bundesanleihen bei Emission beträgt 10 und 30 Jahre. Die Titel haben standardisierte Zins- und Kapitalfälligkeiten. Die jeweils zuletzt begebene Bundesanleihe gilt in Europa als Benchmark für festverzinsliche Wertpapiere in ihrem Laufzeitsegment. Der Begriff Bundesanleihe umfasst neben Anleihen des Bundes auch die seiner Sondervermögen. Bundesanleihen werden in den Handel an den deutschen Wertpapierbörsen eingeführt.

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

Die BaFin ist die oberste Kontrollinstanz für Kreditinstitute, Versicherungen, Investmentgesellschaften und den Wertpapierhandel in Deutschland. Sie überwacht die Einhaltung der Vorschriften des Gesetzes über das Kreditwesen (Kreditwesengesetz – KWG) und des Gesetzes über Kapitalanlagegesellschaften – KAGG. Die Behörde untersteht dem Bundesministeriumder Finanzen und soll für ein funktionsfähiges und stabiles Finanzsystem sorgen.

Bundesobligation

Bundesobligationen sind Schuldverschreibungen des Bundes, die im Regelfall als Einmalemissionen im Tenderverfahren über die Bietergruppe Bundesemissionen begeben und mehrmals im Jahr aufgelegt bzw. aufgestockt werden. Die Laufzeit von Bundesobligationen bei Emission beträgt 5 Jahre. Die Titel haben standardisierte Zins- und Kapitalfälligkeiten. Die jeweils zuletzt begebene Bundesobligation gilt in Europa als Benchmark für 5jährige festverzinsliche Wertpapiere. Bundesobligationen werden in den Handel an den deutschen Wertpapierbörsen eingeführt.

Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH

Die Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur GmbH (im folgenden Finanzagentur) ist der zentrale Dienstleister für die Kreditaufnahme und das Schuldenmanagement des Bundes. Sie wurde am 19. September 2000 gegründet und hat ihren Sitz am Finanzplatz Frankfurt/Main. Die Gesellschaft, deren alleiniger Gesellschafter die Bundesrepublik Deutschland ist (vertreten durch das Bundesministerium der Finanzen), erfüllt Aufgaben bei der Haushalts- und Kassenfinanzierung des Bundes. Am internationalen Geld- und Kapitalmarkt tritt die Finanzagentur ausschließlich im Namen und für Rechung des Bundes auf. Seit dem 01.08.2006 gehört auch das Privatkundengeschäft zu den Aufgaben der Finanzagentur, das bis zum 31.07.2006 der Bundeswertpapierverwaltung (früher: Bundesschuldenverwaltung) oblag. Das Privatkundengeschäft beinhaltet den Verkauf von Bundeswertpapieren an Privatanleger und das Führen der Einzelschuldbuchkonten sowie des Bundesschuldbuchs.

Bundesschatzanweisung

Bundesschatzanweisungen sind Schuldverschreibungen des Bundes, die im Regelfall als Einmalemissionen im Tenderverfahren über die Bietergruppe Bundesemissionen begeben und mehrmals im Jahr aufgelegt bzw. aufgestockt werden. Die Laufzeit von Bundesschatzanweisungen bei Emission beträgt 2 Jahre. Die Titel haben standardisierte Zins- und Kapitalfälligkeiten. Die jeweils zuletzt begebene Bundesschatzanweisung gilt in Europa als Benchmark für 2jährige festverzinsliche Wertpapiere. Bundesschatzanweisungen werden in den Handel an den deutschen Wertpapierbörsen eingeführt.

Bundesschatzbrief

Als Daueremission ausgegebene Wertpapiere mit einem festen Plan für jährlich steigende Zinssätze (so genannte “Zinstreppe“, “Step-Up-Bonds“). Nach Ablauf des ersten Haltejahres können Gläubiger bis zu 5.000 € innerhalb von 30 Zinstagen an den Bund zum Nennwert zuzüglich anteiliger Zinsen zurückgeben. In den Börsenhandel werden die Titel nicht eingeführt. Bundesschatzbriefe werden in zwei verschiedenen Varianten angeboten. Es gibt den Bundesschatzbrief Typ A mit einer Laufzeit von 6 Jahren und jährlicher Zinszahlung und den Typ Bmit einer Laufzeit von 7 Jahren, bei dem die Zinszahlung einmalig am Ende der Laufzeit zusammen mit der Tilgung geleistet wird. Die Stückelung für beide Varianten beträgt 0,01 €, der erworbene Nennwert muss mindestens 50 € betragen. Bundesschatzbriefe können nur von natürlichen Personen und von gebietsansässigen Einrichtungen, die gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken dienen, erworben werden.

Bundesschuldbuch

Register, in das Wertpapieremissionen des Bundes und seiner Sondervermögen als Wertrechte eingetragen werden. Jeder Erwerber von Bundeswertpapieren kann diese im Bundesschuldbuch auf einem eigenen Schuldbuchkonto (Einzelschuldbuchkonto) bei der Finanzagentur kostenlos verwahren lassen.

Bunds

Bezeichnung für Bundesanleihen, welche im Tagesgeschäft häufig von Rentenhändlern verwendet wird. Siehe auch Bobl.