Wertpapier, das nur zu bestimmten Zeitpunkten zum Ersterwerb angeboten wird. Während dieser Zeit kann es zu den Emissionsbedingungen gekauft werden. Mit Ende der Frist ist die Emission abgeschlossen. Als Einmalemission begeben werden Bundesanleihen, Bundesschatzanweisungen, Unverzinsliche Schatzanweisungen.
Kostenloses Depot für Bundeswertpapiere bei der Finanzagentur, in das auch bei anderen Geld- und Kreditinstituten erworbene Bundeswertpapiere nachträglich gebührenfrei übertragen werden können.
Bezeichnet den erstmaligen Verkauf von Wertpapieren wie z.B. Anleihen auf dem Geld- und Kapitalmarkt (z.B. per Auktion). Der Herausgeber der Wertpapiere ist der Emittent. Die Ausgabe von Wertpapieren dient ihm zur Beschaffung von Fremdkapital.
Bezeichnet die Rendite von neu ausgegebenen festverzinslichen Wertpapieren unter Berücksichtigung des Emissionskurses, kann vom Nominalzins abweichen.
Ein Emittent ist der Herausgeber in Umlauf gebrachter Wertpapiere. Dabei kann es sich um ein Unternehmen, eine öffentliche Körperschaft, den Staat oder andere Institutionen handeln. Der Emittent einer Anleihe ist der Schuldner des auf der Urkunde verbrieften Nennwerts sowie der laufenden Zinszahlungen. Der Emittent von Bundeswertpapieren ist die Bundesrepublik Deutschland.
Abkürzung für European OverNight Index Average. Referenzzinssatz am Euro-Geldmarkt (Geldmarkt), der die Zinsentwicklung am ganz kurzen Laufzeitende (“Tagesgeld”) widerspiegelt.Wird als Durchschnittszinssatz berechnet aus den Zinssätzen für Übernacht-Geldausleihungen unter Geschäftsbanken. Die Berechnung erfolgt durch die EZB, die die Daten täglich von ausgewählten europäischen Kreditinstituten erhebt.
Abkürzung für Euro Inter-Bank Offered Rate. Zinssatz unter Banken für Euro-Einlagen verschiedener Laufzeiten bis zu 12 Monaten. Er dient als Referenzgröße für variabel und festverzinsliche Wertpapiere. Der EURIBOR ist ein Referenzzinssatz für kurzfristige Geldanlagen und -aufnahmen unter Geschäftsbanken.

