Markt für bereits in Umlauf befindliche Wertpapiere (Gegensatz Primärmarkt).
1. Bedeutung: Wertpapiere, die sich von der Ausgestaltung her grundsätzlich nicht unterscheiden (fester Zinssatz, identische Laufzeit, identischer Nennwert, Tilgung in einer Summe am Ende der Laufzeit), aber vom selben Emittenten mit – abhängig von der Marktentwicklung – unterschiedlichen Renditen emittiert werden. 2. Bedeutung: Die Gesamtemission eines Wertpapiers kann in einzelnen Serien, die sich von der Ausgestaltung her grundsätzlich nicht unterscheiden, aufgeteilt werden, z.B. um Teile der Gesamtemission per Auslosung zu tilgen.
Beim Verkauf einer Anleihe steht dem Verkäufer für die Zeit, in der er die Anleihe im Besitz hatte, der anteilige Kupon zu. Der Käufer muss dem Verkäufer die anteiligen Zinsen zahlen, die zwischen dem letzten Zinszahlungstermin bzw. seit dem Zinslaufbeginn und demVerkaufstag der Anleihe aufgelaufen sind. Der Käufer bekommt am Zinstermin den vollen Kupon ausgezahlt (sofern er die Anleihe so lange hält) und findet den Verkäufer quasi mit der Stückzinszahlung für den bis zum Verkaufstag entstandenen Zinsanspruch ab.
Anleihe, die ohne besondere Merkmale (z.B. Sonderkündigungsrechte) begeben wird und folgende Spezifika aufweist: feste Laufzeit, über die Laufzeit konstanter Zinssatz, regelmäßige Zinszahlungen zu im Voraus bestimmten Terminen, Rückzahlung des gesamten Anleihebetrags bei Fälligkeit (Straight Bond = festverzinsliche, endfällige Anleihe).

